
Ich weiß nicht, ob Studenten zur Kernzielgruppe der oben beworbenen Süßigkeit gehören, aber in der alten Mensa (im Volksmund auch “Schweinemensa” genannt) der Hamburger Universität kommen zur Zeit mit Werbung bedruckte Servietten zum Einsatz. Pluspunkt in diesem Fall ist, dass die Umwelt geschont wird, weil kein Extra-Papier dafür zum Einsatz kommt und Servietten so oder so hergestellt und verbraucht werden. Negativ aus Sicht der Werbetreibenden ist der kurzfristige Effekt, denn nach dem Essen landet die Abbildung oder das Logo des eigenen Produkts ziemlich sicher im Papiermüll – anderseits zielt ja klassische Printwerbung ebenso auf den kurzen Effekt, so dass sich dieses Argument wieder relativiert.