12. Oktober 2009

Werbung auf Küchenpapier-Rollen
Die umfangreiche Werbekampagne anlässlich des Filmstarts von “Oben” im September umfasst – wie ich beim Supermarktbesuch feststellte – auch Werbung auf Küchentüchern. Bei einem damit verbundenen Gewinnspiel locken eine Woche “Luxus im Urlaub für die ganze Familie” sowie “99 DVDs aus der Welt von Disney/Pixar”. Zweifellos erregt die Platzierung der Werbung auf Nutzartikeln Aufmerksamkeit, weil sie dem Käufer plötzlich in einem eher ungewohnten Umfeld erscheint. Problematisch scheint mir, dass gerade Artikel wie Toilettenpapier teilweise eine längere Abverkaufsdauer haben und es so schwierig ist, das Erscheinen und den Verbrauch der Packungen innerhalb einer Kampagne zu koordinieren.
Merkwürdiges Detail im aktuellen Fall ist übrigens, dass das Gewinnspiel laut dazugehöriger Internetseite gleich zwei Einsendeschlüsse hat, und zwar für die Reise am 20.12.2009 und für die 99 DVDs am 31.05.2010.
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12. Oktober 2009
Virale Werbung ist ja seit einer Weile das Ding in der Werbeindustrie. Egal ob Ein-Mann-Betrieb oder internationale Agentur – Alle versuchen zu ergründen, wie Werbebotschaften geschaffen sein müssen, damit sie sich schnell und kostengünstig durch die Konsumenten selbst verbreiten. Volkswagen bzw. einer vom Unternehmen in Schweden beauftragten Agentur ist in dieser Hinsicht gerade ein großer Wurf gelungen. Denn während bisher virale Kampagnen hauptsächlich auf den Lacheffekt ausgelegt waren, bringt das Projekt “The Fun Theory” (Webseite: rolighetsteorin.se/en/) noch ganz pfadfinderesk den “Guten Zweck” ins Spiel. Dahinter steckt:
“the thought that something as simple as fun is the easiest way to change people’s behaviour for the better. Be it for yourself, for the environment, or something entirely different, the only thing that matters is that it’s change for the better.”
Und wie soll das funktionieren? Nun, bislang finden sich zwei Beispiele die mich an typische Experimente von Geeks aus meinem Bekanntenkreis erinnern. Z.B.: Hey! Was wäre, wenn wir die Stufen einer Treppe Diesen Beitrag weiterlesen »
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11. Oktober 2009

Ungewollt schwanger Karriere machen
Diese Werbeplakate in der Wiener U-Bahn halte ich in der mutmaßlich zufälligen aber tatsächlich so vorgefundenen Kombination für ungewollt zynisch. Während links junge lächelnde Menschen unter dem Motto “Ich mach’ Karriere!” zu Bewerbung bei Wirtschaftsschulen reizen, wird rechts unter “ungewollt schwanger” für eine Abtreibungseinrichtung namens gynmed.at geworben.
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7. Oktober 2009

Ich weiß nicht, ob Studenten zur Kernzielgruppe der oben beworbenen Süßigkeit gehören, aber in der alten Mensa (im Volksmund auch “Schweinemensa” genannt) der Hamburger Universität kommen zur Zeit mit Werbung bedruckte Servietten zum Einsatz. Pluspunkt in diesem Fall ist, dass Diesen Beitrag weiterlesen »
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